Plüderhausen: Barrierefreiheit darf nicht bis 2033 warten!
Der Bahnhof Plüderhausen muss für alle Menschen zuverlässig, sicher und ohne unnötige Umwege erreichbar sein. Und dies unabhängig von Alter, Kinderwagen, Gepäck oder körperlichen Einschränkungen.
Die Antwort des Verkehrsministeriums auf meine Kleine Anfrage (Drucksache 18/425) legt offen: Die Vorplanung ist noch nicht abgeschlossen, während der Baubeginn derzeit erst für 2033 vorgesehen ist. Zugleich sollen die verbesserten Stationsstandards aus der Vereinbarung von 2025 auf Plüderhausen nicht unmittelbar angewandt werden, weil die Finanzierung der frühen Planungsphasen bereits 2023 vereinbart wurde. Das ist mehr als unbefriedigend.
Für Plüderhausen braucht es einen zusätzlichen, mittels eines Aufzugs stufenfrei erreichbaren Zugang von der Park-and-Ride-Anlage. Dieser Zugang würde nicht nur Menschen mit Mobilitätseinschränkungen helfen, sondern auch Familien, Senioren, Pendlern mit Fahrrädern sowie Reisenden mit Koffern den Weg zum Zug erheblich erleichtern.
Das Land hat zugesagt, die Entwurfs- und Genehmigungsplanung dieses zusätzlichen barrierefreien Zugangs zunächst vollständig vorzufinanzieren. Jetzt müssen Land, DB InfraGO und Kommune die weitere Finanzierung und Umsetzung zügig verbindlich klären.
Plüderhausen verdient einen Bahnhof, den alle Menschen unkompliziert nutzen können. Und zwar nicht erst irgendwann, sondern so schnell wie möglich.

